Ergotherapie Traunstein 

Individuell und Ganzheitlich

Oft ist der Begriff, Ergotherapie mit vielen Fragezeichen verbunden. Auf dieser Seite möchte ich Ihnen das Leitungsspektrum der Ergotherpie in seiner vielfältigkeit vorstellen. Falls Sie spezielle Fragen haben, melden Sie sich gerne bei mir.
Thema 1: Pflege im häuslichen Umfeld

Heute möchte ich mich einem komplexen Thema widmen, die Pflege Zuhause.
Ein Ihnen nahestehender Mensch ist erkrankt oder alt und pflegebedürftig. Für Sie ist es eine Selbstverständlichkeit, ja ein Bedürfnis, ihm zu helfen. Seien es die eigenen Kinder, der langjährige Lebenspartner, mit dem Sie vielleicht gemeinsam Kinder großgezogen haben, Ihre Geschwister, ein Eltern- oder Schwiegerelternteil oder ein guter Freund, Sie verbindet wahrscheinlich ein tiefes Verantwortungsgefühl füreinander und eine gemeinsame Lebensgeschichte mit Höhen und Tiefen.
Nicht nur für die kranke oder pflegebedürftige Person verändert sich das Leben, es stellt auch Ihr Leben und die Lebenspläne der ganzen Familie auf den Kopf. Alles muss überdacht und anders organisiert und viele Kompromisse müssen für eine unabsehbare Zeit eingegangen werden.
Pflegende Angehörige müssen tagtäglich über einen langen Zeitraum sowohl körperlich als auch seelisch enormen Belastungen standhalten, dabei sind seelische Belastungen keineswegs harmloser als körperliche. Vielmehr führt seelischer Druck häufig zu körperlichen Beschwerden. Aber wer geht schon zum Arzt, weil er sich allgemein unwohl fühlt oder ihn Ängste plagen, er sich traurig, hilflos oder einsam fühlt?
Kennen Sie diese Gefühle? Gerne können Sie sich bei mir melden und ich biete Ihnen Hilfe an. Entspannung und Entlastung für die Seele, darf nicht verdrängt werden.
Auszüge aus: Entlastung für die Seele (ein Ratgeber für pflegende Angehörige)

Thema 2: "Schulbasierte Ergotherapie"

Ein wichtiges Thema in meiner Arbeit ist, die Schulbasierte Ergotherapie.
In der Inklusion sind alle Kinder Teil der Schul-/Klassengemeinschaft und entwickeln sich nach ihren individuellen Stärken.
In jeder einzelnen Klasse und Schulgemeinschaft sind Schüler trotz eines ähnlichen Lebensalters sehr unterschiedlich in ihren Persönlichkeiten, Le-benserfahrungen, Stärken und Schwächen. Nach der UN-Behindertenrechtskonvention (Artikel 24, Paragraph 4 SGB IX) besteht das grundsätzliche Recht von Menschen mit Behinderungen oder sonderpädagogischem Förderbedarf auf eine möglichst wohnortnahe Bildung im allgemeinen Regelschulsystem.
Der Begriff schulbasierte Ergotherapie (school-based occupational therapy) bezeichnet die Ergotherapeutische Tätigkeit in der natürlichen Lebensumwelt Schule zur Unterstützung der Inklusion. Auszug aus einem Bericht des DVE.

Thema 3: Ergotherapie im Bereich Palliativ Care

Viele entscheiden sich bewusst ab einem bestimmten Stadium ihrer Erkrankung gegen die Automatismen der klassischen Medizin, entziehen sich der Krankenhausmaschinerie. „Sie möchten die Zeit, die ihnen bleibt, nutzen, ihr Leben noch einmal so aktiv wie es ihnen möglich ist, gestalten. Sie haben das Ziel, würdig und abschließend auch mit einer gewissen Zufriedenheit aus dem Leben zu scheiden.

 

Bei seiner ergotherapeutischen Befundaufnahme bilden die Anamnese und der aktuelle gesundheitliche Zustand die Basis, um realistische Ziele der Therapie festzulegen. „Was kann der Patient, körperlich oder im Zweifelsfall auch geistig, derzeit noch leisten? Was lässt sich daran verbessern? Oder gibt es vielleicht sogar einen Lebenstraum, den er sich noch erfüllen möchte? Diese Anamnese ist so individuell wie die Menschen selbst. Das heißt, Jeder bekommt sein maßgeschneidertes Behandlungskonzept, das sowohl die persönlichen Bedürfnisse als auch die sich verändernden Auswirkungen der Erkrankung berücksichtigt.

 

Mithilfe der großen Bandbreite ergotherapeutischer Maßnahmen und Strategien lässt sich die Lebensqualität und dadurch die emotionale Stabilität von Menschen, die dem Tode nahe sind, deutlich verbessern.


Thema 4: Unsere Hände


Ohne es zu merken, leisten unsere Hände jeden Tag Ihre arbeit, erst bei Einschränkungen werden wir aufmerksam.

Die Hand des Menschen ist eine faszinierende Struktur. Auf der einen Seite kann eine Hand stark genug sein, einen Kletterer am Berg festzuhalten. Auf der anderen Seite können mit der Hand kleinste Objekte präzise bewegt werden und manche Menschen weisen eine bewundernswerte Fingerfertigkeit auf.

Die Hand selbst besteht aus vielen kleinen Knochen, an denen wiederum zahlreiche Muskeln ansetzen. Außerdem befinden sich in diesem Bereich sehr viele Gefäße und Nerven, die die Hand mit Blut versorgen und sie innervieren. Die Muskeln der Hand selbst sind interessanterweise nur teilweise an den Bewegungen der Finger und der Hand beteiligt. Es sind vielmehr die Muskeln des Unterarms, die mit ihren langen Sehnen in die Hand einstrahlen und an Handwurzel- und Fingerknochen ansetzen. Sie sind hauptverantwortlich für die Bewegungen, die im Handgelenk und den Fingergelenken durchgeführt werden können.

Als Handrehabilitation wird eine ganzheitliche Behandlung der Hand bzw. oberen Extremität zur Wiederherstellung nach Verletzungen, Erkrankungen und Fehlbildung bezeichnet. Sie wird z.B. von Ergotherapeuten durchgeführt und richtet sich an Patienten mit Handerkrankungen oder -verletzungen aus dem orthopädischen, traumatisch-chirurgischen, rheumatologischen und neurologischen Bereich. Die handtherapeutische Behandlung kann konservativ, prä- oder postoperativ erfolgen und zielt darauf ab, die physiologischen Funktionen der Hand wiederherzustellen bzw. bestmöglich zu erhalten. Dazu zählen Greiffunktion, Feinmotorik, Beweglichkeit, Koordination und Geschicklichkeit, Kraft und Schmerzfreiheit (Quelle wikipedia)

Behandlungsfelder sind:

• Sehnenverletzungen
• Überlastungssyndrome
• Rheumatoide Arthritis
• Arthrose
• Periphere Nervenverletzungen
• Nervenkompressionssyndrome
• Morbus Dupuytren
• Zustand nach Frakturen
• Operative Eingriffe an der Hand
• Postoperative/posttraumatische Ödeme

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich einfach an mich.


Thema 5: Ergotherapie bei ADS / ADHS


Heute möchte ich ein etwas "Umstrittenes" Thema ansprechen. Das Thema Hyperaktivität, ADHS. Wann ist das Kind etwas "wilder" und wo ist die Grenze?

ADHS steht für Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung. Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität sind die Hauptmerkmale. Wird die Störung nicht behandelt, beeinträchtigt sie die schulische und berufliche Leistungsfähigkeit und die sozialen Kontakte. ADHS gehört zu den häufigsten psychischen Störungen in der Kindheit. Von ADHS wird heute schnell gesprochen, wenn Kinder unaufmerksam und zappelig sind. Eine sichere Diagnose können aber nur spezialisierte Fachärzte und Psychologen stellen.

Warum manche Kinder ADHS entwickeln, ist bislang nicht genau geklärt. Fest steht, dass das Erbgut einen großen Einfluss hat. Eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von ADHS spielen hirnorganische Veränderungen. Bei einer entsprechenden Veranlagung können dann Umweltfaktoren zum Auslöser von ADHS werden.

ADHS ist keine moderne Zivilisationskrankheit, wie früher oft angenommen wurde. Sie wird nicht durch falsche Erziehung, schlechte Ernährung oder exzessiven Medienkonsum verursacht. Diese Faktoren können zwar einen ungünstigen Einfluss auf die Erkrankung haben, sind jedoch nicht die eigentliche Ursache.

ADHS kann auch positive Seiten haben. Menschen mit ADHS sind geistig oft sehr beweglich und können äußerst kreativ sein. Finden sie eine Aufgabe, die sie begeistert, sind sie hoch motiviert und ausgesprochen leistungsfähig. In dem Fall können sie ihre volle Aufmerksamkeit auf eine Sache richten und sehr erfolgreich sein. Außerdem haben sie einen guten Zugang zu ihren Gefühlen und gelten als sehr hilfsbereit. Auch ihr Gerechtigkeitssinn ist stark ausgeprägt. Trotz der vielen Schwierigkeiten, die Menschen mit ADHS aufgrund ihrer Symptome haben, finden sie oftmals erstaunliche Wege, damit zurechtzukommen.

Die Evidenz der Ergotherapie bei ADHS und UEMF, in den vergangenen Jahren haben sich national und international neue Erkenntnisse ergeben. Diese zeigen, dass unterschiedliche ergotherapeutische Maßnahmen nicht nur die Teilhabe in Schule und Alltag oder die Belastung von Eltern und Lehrern, sondern auch die Kernsymptomatik von ADHS positiv beeinflussen können. Darüber hinaus gibt es evtl. auch einen Zusammenhang zwischen Ergotherapie und einem geringeren Bedarf an Psychostimulanzien. In ihrem Sondergutachten zur Versorgungssituation von Kindern und Jugendlichen mit ADHS stellt die GEK fest, dass Versicherte, die neben einer Stimulanzienverordnung Ergotherapie bekommen, in allen Altersgruppen eine durchschnittlich deutlich geringere Tagesdosis benötigen als solche, die zwar Medikamente, aber keine Ergotherapie erhalten.

Wenn der Verdacht besteht, ist es für das Kind oft eine Erleichterung zum Verstehen, "Was ist den Los mit mir"

Bei fragen melden Sie sich einfach.


Thema 6: Schlaganfall


270.000 Schlaganfälle ereignen sich jährlich in Deutschland.


Wer ist davon betroffen?

Im Jahr 2013 waren 75 Prozent derjenigen, die einen Schlaganfall (ICD-10: I60–I69) erlitten, älter als 65 Jahre. Mehr als jeder vierte Bundesbürger wird im Jahr 2030 älter als 65 sein. Aber, ob jung oder alt, Jeder kann von einem Schlaganfall betroffen sein. Etwa jeder vierte Schlaganfallpatient ist im erwerbsfähigen Alter. Und auch Kinder sind betroffen, in Deutschland treten pro Jahr bei 200 bis 300 Kindern neue Schlaganfälle auf.

Zunächst findet eine Akutbehandlung statt, dann greifen die verschiedenen Rehabilitationsmaßnahmen. Das Ziel der Rehabilitation ist, verlorengegangene Funktionen so weit wie möglich wiederherzustellen oder, wo das nicht möglich erscheint, mit dem Patienten Kompensationsstrategien einzuüben, z.B. die linke Hand als „Ersatzhand“ zu trainieren. Die Ziele sollten sich jedoch immer am Lebensalltag des Patienten orientieren, d.h. er soll so gut es geht in sein gewohntes Leben zurückkehren können. Ein weiteres Ziel der Reha ist es, Patienten bei einer notwendigen Umstellung des Lebensstils zu unterstützen, um einen wiederholten Schlaganfall zu vermeiden. Ihr Hausarzt erhält einen Bericht über den Verlauf der Rehabilitation. Danach greift dann eine ambulante Behandlung in einer Praxis für Ergotherapie oder im häuslichen Umfeld.

Neurologische Rehabilitation passiert leider nicht von allein, sie ist in der Regel harte Arbeit für den Patienten. Die körperliche Rehabilitation erfordert viel Fleiß, Willen und ständige Wiederholung, damit das Gehirn lernt. Die Therapie-Einheiten allein sind in der Regel nicht ausreichend.

Ziel der Ergotherapie ist es dem Patienten die größtmögliche Selbständigkeit im Alltag zu ermöglichen und verloren gegangene Fähigkeiten wieder zu erlernen. Hierfür werden innerhalb der Ergotherapie u.a. die Wahrnehmungen trainiert sowie alltägliche Bewegungsabläufe verbessert, um den Alltag zu erleichtern. Der Ergotherapeut unterstützt den Schlaganfall-Patienten, indem er neben der eigentlichen Ergotherapie zusätzlich einen individuellen Übungsplan für zu Hause erstellt und den Betroffenen bzgl. Hilfsmitteln berät.

Eine Studie der neurologischen Abteilung der Uni Göttingen zeigt, dass nach einem Schlaganfall 50-80% aller Betroffenen nach drei bis sechs Monaten wieder in der Lage sind, zu gehen und simple motorische Tätigkeiten auszuüben. Dafür bedarf es jedoch einer früh einsetzenden, intensiven Behandlung z.B. durch einen Ergotherapeuten, um die Patienten schnellstmöglich zu rehabilitieren. Wie weitere Studien ergaben, ist die Unabhängigkeit im Alltag von Betroffenen mit ergotherapeutischer Behandlung wesentlich höher als von Patienten denen, die sich nicht von einem Ergotherapeuten betreuen lassen. Zögern Sie also nicht mit Ihrem Arzt zu sprechen. (Informationen: Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe)


 Thema 7: Stress und Burnout Prävention mit "PakEs"


„PakEs" ist ein in sich geschlossenes, einzigartiges und neues Konzept zur Stressbewältigung und Burnout Prophylaxe.

Fast neun von zehn Deutschen fühlen sich von ihrer Arbeit gestresst. Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer leidet zumindest hin und wieder unter Rückenschmerzen, anhaltender Müdigkeit, innerer Anspannung, Lustlosigkeit oder Schlafstörungen. Je 61 Prozent der Menschen in Deutschland klagen über Rückenschmerzen oder Erschöpfung 23 Prozent jeweils sogar häufig, 59 Prozent fühlen sich manchmal innerlich angespannt, 54 Prozent der Befragten grübeln über ihre Arbeit nach, 53 Prozent schlafen nach eigenen Angaben schlecht.

Burnout gilt als Zusatzdiagnose vor allem zur Depression. Die Weltgesundheits­organisation WHO geht davon aus, dass weltweit mehr als 300 Millionen Menschen mit einer Depression leben. Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Insgesamt sind im Laufe eines Jahres 8,2 % der deutschen Bevölkerung erkrankt. Das entspricht 5,3 Mio. Bundesbürgern. 2020 könnten Depressionen demnach bereits die zweithäufigste Volkskrankheit sein. © dpa/EB/aerzteblatt.de

 

Es braucht ein ganzheitliches Konzept. Ein gutes Stresspräventions- und Stressbewältigungsprogramm fängt nicht bei Entspannung an und hört bei Bewegung auf. Vielmehr sollte es alle Lebensbereiche ansprechen und ganz besonders die Selbstbestimmtheit in der Umsetzung fördern, um einen anhaltenden Erfolg zu erzielen. PakEs steht für Persönlichkeit, Arbeit/Alltag, Kognition, Entspannung und Soziales.


Thema 8: Nikitin Methode


Heute stelle ich Ihnen ein sogenanntes Entwicklungsmaterial vor, die Nikitin Methode. Für fast jedes Alter geeignet.

Nikitin Material für ein spielerisches Lernen

Entwicklungsmaterial das Kindern Spaß macht und dabei spielerisch fördert.

Ergotherapeuten, die mit Nikitin Material arbeiten, bieten z.B. Kindern mit Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen Hilfe und die Möglichkeit sich auf einer spielerischen Ebene zu Entwickeln.

Mit dem Nikitin Material werden nicht nur Wahrnehmung, Sinneserfahrung und räumliches Vorstellungsvermögen geschult, sondern auch feinmotorische Fähigkeiten und kreatives Gestalten trainiert.

Die Nikitin Spiele eignen sich für alle Altersgruppen zwischen 3 und 99 Jahren, für Erwachsene, Senioren und zur Therapie. Bei Menschen mit Konzentrationsschwierigkeiten oder mit Demenz wird das Gehirn spielerisch trainiert.

Bildungsbereiche des Nikitinmaterials sind mathematische Grunderfahrungen, kreatives Gestalten, Gestalt- und Farbwahrnehmung, soziales Lernen und Feinmotorik.

Hier in der Praxis zu erleben. Bei Fragen bitte einfach melden.


Thema 9: Wenea Sensi Material


Hallo und Servus, heute möchte ich das Wenea Sensi Material vorstellen. Neues und Bewährtes für die Therapie!

Wenea Produkte eignen sich sowohl für therapeutische Einrichtungen, als auch für zu Hause.
Als Sensibilität wird in der Therapie die Fähigkeit von Lebewesen zur Wahrnehmung qualitativ unterschiedlicher Empfindungen bezeichnet, die man in ihrer Gesamtheit als Fühlen bezeichnet. Im weiteren Sinn wird Sensibilität auch als Bezeichnung für die generelle Empfindlichkeit der physischen oder psychischen Systeme eines Organismus verwendet.

Wie auf den Bildern zu erkennen sind die Einsatzmöglichkeiten des Therapiematerials sehr vielfältig.
Gerade im Bereich Arthrose, motorische Einschränkungen der Hände nach OP, Sensibilitätsstörungen nach Chemotherapie und Bestrahlung, Konzentrationstraining, Koordination etc.

Bei weiteren Fragen zur Anwendung, melden Sie sich gerne bei mir.


Thema 10: "Was ist den diese Ergotherapie"?


Hallo guten Morgen, immer wieder werde ich gefragt, "Was ist den diese Ergotherapie, was macht die den genau"?

Hier noch mal die Definition und die Abgrenzung zur Physiotherapie.

Definition Ergotherapie (DVE): Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen, Ergotherapie / Physiotherapie/Krankengymnastik?
Viele Menschen fragen sich oft, was ist eigentlich Ergotherapie und wie unterscheidet sie sich von der Physiotherapie oder Krankengymnastik?


Ergotherapie hat das Ziel, die verlorengegangene Handlungsfähigkeit des Menschen zu verbessern, wiederherzustellen oder zu kompensieren, um dadurch die größtmögliche Selbständigkeit im Alltag, eine gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung der Lebensqualität herbeizuführen. Die Ergotherapie wendet sich dabei nicht nur körperlichen Einschränkungen zu, sondern integriert auch psychische, wahrnehmungszentrierte und kognitive Problematiken. Somit verfolgt die Ergotherapie einen handlungsorientierten, ganzheitlichen Ansatz.


Physiotherapie (früher: Krankengymnastik) ist die gezielte Behandlung zur Normalisierung gestörter körperlicher Funktionen. Physiotherapie verfolgt also einen funktionsorientierten Ansatz.


Bei weiteren Fragen und Behandlungsmöglichkeiten melden Sie sich gerne bei mir.